Mit der Yasuní-ITT-Initiative hat die ecuadorianische Regierung der Weltgemeinschaft ein tragfähiges und schlüssiges Konzept für die zukünftige Gestaltung des Landes und dem Schutz eines der wichtigsten Biosphärenreservates der westlichen Hemisphäre vorgelegt. Trotz breiter Unterstützung in der deutschen und internationalen Politik, weigert sich das federführende Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, notwendige Gelder für die Umsetzung des Projekts bereitzustellen.

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BONN, 28.11.09. Mit einem Demonstrationszug der besonderen Art, angeführt von Einkaufswagen und Großpuppen, protestierten das Aktionsbündnis Gerechter Welthandel, die Kampagne für Saubere Kleidung und die internationale Agrarstudentenorganisation IAAS gegen die Arbeitsbedin­gungen in Zulieferbetrieben der Discounter Aldi, Lidl und KiK. Am frühen Samstag Nachmittag zogen die AktivistInnen mit Tüten der Discounter bekleidet durch die Bonner Fußgängerzone. Mit zu Melodien von bekannten Weihnachtsliedern gesungenen Texten wandten sie sich gegen Arbeitsrechtsverletzungen und Hungerlöhne in der Textilindustrie. Auch mit Theatereinlagen, in denen Plastiktüten als Fetische verehrt wurden, erzielten sie viel Aufmerksamkeit und Zustimmung bei den Passanten. Zusätzlich wurde darüber informiert, wie sich Kunden für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen einsetzen können.

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BONN, 31.10.2009. Mit einem Flashmob protestierten das Bonner Aktionsbündnis Gerechter Welthandel (AGW Bonn) und die internationale Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, CCC) nun bereits zum dritten Mal gegen die Arbeitsbedingungen bei Discounter-Zulieferbetrieben in Asien und Osteuropa. Nach 2 Besuchen in Aldi-Filialen wurde diesmal die Lidl-Filiale in der Endenicher Straße in Bonn von den AktivistInnen aufgesucht. Um Punkt 12 Uhr sanken 15 AktivistInnen zwischen verdutzten Lidl-Kunden für 90 Sekunden zu Boden. Auf den Rücken der am Boden liegenden AktivistInnen waren Hinweise wie „Nach 15 Stunden Arbeit zusammengebrochen“ zu lesen. Mit dieser Aktion machten die Flashmobber auf Arbeitsrechtsverletzungen bei der Produktion von Kleidung aufmerksam. Begleitend wurde vor der Filiale darüber informiert, wie sich Kunden für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen einsetzen können. Dabei wurden Flugblätter verteilt, die Werbeblättern von Lidl täuschend ähnlich sehen, bei näherem Hinsehen aber auf Arbeitsrechtsverletzungen in der Bekleidungsindustrie hinweisen.

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BONN, 25.7.2009 - Mit einem Flashmob protestierten das Bonner Aktionsbündnis Gerechter Welthandel (AGW Bonn) und die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign, CCC) bereits das zweite Mal gegen die Arbeitsbedingungen bei Aldi-Zulieferbetrieben in verschiedenen Produktionsländern vor allem in Asien.

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