BONN, 28.11.09. Mit einem Demonstrationszug der besonderen Art, angeführt von Einkaufswagen und Großpuppen, protestierten das Aktionsbündnis Gerechter Welthandel, die Kampagne für Saubere Kleidung und die internationale Agrarstudentenorganisation IAAS gegen die Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben der Discounter Aldi, Lidl und KiK. Am frühen Samstag Nachmittag zogen die AktivistInnen mit Tüten der Discounter bekleidet durch die Bonner Fußgängerzone. Mit zu Melodien von bekannten Weihnachtsliedern gesungenen Texten wandten sie sich gegen Arbeitsrechtsverletzungen und Hungerlöhne in der Textilindustrie. Auch mit Theatereinlagen, in denen Plastiktüten als Fetische verehrt wurden, erzielten sie viel Aufmerksamkeit und Zustimmung bei den Passanten. Zusätzlich wurde darüber informiert, wie sich Kunden für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen einsetzen können.